CORONAZEIT – EPISODENFILM – work in progress –

 

 

 

 

 

SUSANNA WÜSTNECK

1964 in Ost- Berlin geboren, ab 1980 arbeitete ich zunächst lange Zeit als Kindergärtnerin und Musikerin. Seit 2003 beschäftige ich mich mit Film und Regie. Es entstanden seither diverse lange Kinodokumentarfilme (u.a. LOVE & SEX & ROCK’NROLLSTUHL und KEINHEIMATFILM (2019 Integrationspreis Norderneyer Engel und Best documentary feature at Pembroke Taparelli International Film Festival NYC). Work in progress FURRYTAILS gefördert durch die Filmstiftung NRW.

 

In einem der Episoden soll es um KUNST gehen, deshalb hier eine Anfrage:

Liebe Kunstschaffende,

ich bin Filmemacherin und Musikerin und auf diese Weise Teil derjenigen, die in diesem Land Kunst schaffen, um Menschen zu berühren, zum nachdenken anzuregen und zu begeistern. Es geht um Empathie, um die Liebe und Toleranz, um einen wunderschönen Teil des Lebens, um Geschichten, um Aufklärung und das Lebensglück, fern der Aufgaben, Verpflichtungen und Schufterei.
Als Filmemacherin bin ich nun, seit Ausbruch der Pandemie, gemeinsam mit 15 weiteren Autorendokumentarfilmer*Innen (D/CH), unterwegs, um die Vorgänge zu beobachten und Antworten zu finden. Antworten auf Fragen nach dem, was bleibt und wie das Virus unseren Blick auf die Zukunft verändert. Es geht um Ein- Drücke, Aus-Sichten und neue Wege. Und natürlich um die Erkenntnisse, die in dieser Zeit – wie es scheint – darauf hindeuten, dass wir am Ende des Turbokapitalismus angekommen sind.
Es wird ein Episodendokumentarfilm. Episoden zu dem, was derzeit geschieht und was das mit uns macht und zu dem, wohin es gehen kann/soll/wird..
Da wir Künstler*Innen der Politik ganz offensichtlich auf Grund der Unbequemlichkeiten, die die Kunst eben auch mit sich bringt, ein Dorn im Auge sind und auf Grund dessen, dass, um politische Entscheidungen zu beeinflussen, von uns Künstler*Innen keine finanziellen Zuwendungen zu erwarten sind, wird’s eben eng.
Es ist mir ein persönliches Bedürfnis, auch diesem Thema noch etwas genauer auf den Grund zu gehen und suche deshalb Künster*Innen/Kulturschaffende, die dabei sein möchten.

Lasst uns über Kunst sprechen und über das Leben im Lockdown/mit Beschäftigungsverbot, über Eure Ängste in Bezug auf Eure Existenz, über die Gedanken und Nöte, in der einige von Euch stecken, über das, was Ihr unternehmen müsst, um über die Runden zu kommen, über Eure Vorstellungen von Zukunft und Eure Gedanken zu den Gründen für diese offensichtliche Ignoranz der Politik, lasst uns darüber nachdenken, worauf die Menschen verzichten (würden) – ohne die Kunst. Lasst es uns filmisch erzählen!

Schickt mir gern eine mail an: lalieproduktion@web.de

Auf bald! Susanna

https://spark.adobe.com/page/Ywj99bQuyRwqN/

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