KUNST – Arbeit an einem Dokumentarfilm zum Thema „Kunst in Coronazeiten“ – work in progress

KUNST (in Coronazeiten) – work in progress –

In Deutschland wirds still. Die Tanzsäle sind leer, Livemusik gibts nur im Freien, Klubs sind geschlossen, Theater- und Kinovorführungen sind rar, Musikfestivals gibt es garnicht mehr, Veranstaltungstechniker fegen ihre Hallen, musikalische Gottesdienste werden online übertragen, online- Musiksessions kommen in Mode, der Kampf mit bürokratischen Hürden hat begonnen. Alles ist anders!
Seit Beginn der Pandemie habe ich mich auf den Weg gemacht, um zu erfahren, wie es meinen Freunden geht.
Meine Freunde – das sind Musiker*Innen, Schauspieler*Innen, Tänzer*Innen, Techniker*Innen, Autor*Innen…

Sie sind – wie ich – Kulturschaffende. Viele von ihnen arbeiten als Soloselbständige, dessen Einkommen von der Anzahl der Auftritte abhängt.
Andere brauchen die Musik für die Seele, wieder andere arbeiten dafür, dass die Künstler*Innen ihre Werke zeigen können, die Bühne erstrahlt, wenn sie sie betreten und der Sound gewaltig und berührend ist, wenn die Musik erklingt.
Wo also steuern wir gerade hin? Was macht es mit uns, wenn es still wird?  Kann Kunst und Kultur verloren gehen und wird es uns verändert haben, wenn es vorbei ist?